Pforzheim: City on Ice eröffnet
Ξ November 28th, 2008 | → Noch keine Kommentare | ∇ Highlights, Pforzheim, Sport, Videos |
Vollversion der Eröffnung von City on Ice:
Vollversion der Eröffnung von City on Ice:
Die Terrorangriffe in der indischen Finanzmetropole Mumbai sind zur Zeit nicht nur in den großen internationalen Medien eines der Hauptthemen, sondern auch im Internet. Seit dem ersten Moment an, wo am Mittwochabend mehrere kleine Kampfgruppen die ersten Schüsse abgefeuerten, um verschiedene Ziele der Millionenstadt anzugreifen, häufen sich unzählige Berichte der Web-Community zu den tragischen Ereignissen. So schildern Augenzeugen etwa in Online-Foren und Blog-Postings das aktuellste Geschehen oder veröffentlichen selbst gemachte Fotos im Netz, die die Tragik der gewaltvollen Auseinandersetzungen teilweise unverschönt wiedergeben und hautnah mitfühlen lassen. Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter beispielsweise hat einen eigenen Thread zum Thema gestartet, auf dem Dutzende sogenannter “Bürgerjournalisten” ihre aktuellen Impressionen direkt vom Schauplatz des Geschehens aus vermitteln.
In vielen Fällen sind die Hobby-Journalisten dabei den traditionellen Medien wie TV oder Zeitung zeitlich gesehen um einiges voraus. Dem Leser muss aber zu jeder Zeit klar sein, dass derartige Inhalte nicht professionell journalistisch überprüft worden sind. im Gespräch mit pressetext zu bedenken. Gerade bei so schwerwiegenden Themen wie den aktuellen Terroranschlägen in Mumbai sei die Öffentlichkeit auf den professionellen Journalismus angewiesen. “Der Leser muss sich sicher auf die Darstellung der Fakten verlassen können. Bei den Blog-Berichten ist sicherlich eine ganze Menge Wahrheit dabei. Es gibt jedoch keine Qualitätskontrolle und keine Möglichkeit, die dort enthaltenen Informationen auf ihren tatsächlichen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen”, erklärt Werner.
Ein weiteres Problem, mit dem der Bürgerjournalismus im Internet zu kämpfen habe, sei das sehr zerstreute und für den Medienkonsumenten eher unübersichtliche Bild, das er vermittle. “Eine Berichterstattung in Web-Blog kann für die Leser zwar sehr interessant sein, sie liefert aber immer nur individuelle Einzelperspektiven”, betont Werner. Als Resultat entstehe ein kaleidoskopartiges, situationsbezogenes Bild der Geschehnisse, bei dem es dem Leser nur sehr eingeschränkt möglich sei, einen umfassenden Eindruck über die tatsächlichen Verhältnisse zu gewinnen. Insgesamt gesehen ist es immer gut, wenn man Leute hat, die direkt vor Ort über die aktuelle Lage berichten. Der Bürgerjournalismus hat in dieser Hinsicht aber das Problem, dass es keine Möglichkeit des Nachfragens gibt, um die enthaltenen Informationen journalistischen Kriterien entsprechend zu überprüfen. Für den klassischen Journalismus sind Blogs aber oft ein sehr geeignetes Rohmaterial.
Loading ...
Abgase aus dem Straßenverkehr beeinträchtigen die globale Erwärmung stärker als die von Schiff, Flugzeug oder Bahn verursachten. Das behaupten Wissenschaftler vom Zentrum für internationale Klima- und Umweltforschung in Oslo in einer Studie, die in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) veröffentlicht wurde. Bei der Untersuchung des kurz- und langfristigen Einflusses der Transportabgase berücksichtigten sie neben dem CO2 auch alle anderen bekannten klima-relevanten Komponenten. Sie orientierten sich dabei an den Folgen der globalen Abgase auf das Klima und werden diese Ergebnisse in einem Folgeprojekt auf die Auswirkung pro Passagierskilometer umrechnen.
Klimasünder Nummer eins am Transportsektor ist nach dieser Betrachtungsweise der Straßenverkehr. “Er hat einen besonders dominierenden Effekt auf die Temperatur, sowohl kurz- als auch langfristig”, betont Studienleiter Jan Fuglestvedt. Der Abgasausstoß im heutigen Straßenverkehr führe sowohl heute als auch noch in 100 Jahren zu einem Temperaturanstieg, der den vom Flugverkehr verursachten sechsmal übertreffe. “Grund für diese langfristigen Folgen ist der mengenmäßig weit höhere Treibstoffverbrauch und der höhere CO2-Ausstoß”, so Fuglestvedt. In diesem Licht sei der globale Anstieg der Autozahl besonders besorgniserregend.
Im Gegensatz dazu weisen die Abgase aus dem Flugverkehr vor allem kurzfristige Effekte der Klimaerwärmung auf. Die Ursache dafür ist der hinterlassene Wasserdampf in Kondensstreifen und Federwolken. Der Flugverkehr sei zwar schuld an zwei bis drei Prozent des gesamten vom Menschen verursachten CO2-Ausstoßes, doch müssen laut Studie auch Effekte außerhalb kausaler Zusammenhänge berücksichtigt werden. Zumindest kurzfristige Kühlung bringt laut Studie der Schiffsverkehr. Schiffsabgase enthalten große Mengen Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxyde (NOx). Diese bewirkten im Zeitraum von 30 bis 70 Jahren eine Kühlung, doch darüber hinaus eine Erwärmung aufgrund des hohen CO2-Ausstoßes.
Die Wissenschaft habe noch sehr wenig Einblick in die Wechselwirkung der Abgase mit der Temperatur, sagt Fuglestvedt. “Diese Unsicherheit muss durch mehr Forschung verringert werden.” Untersuchungen der Auswirkung des Transports auf das Klimas müssten nicht nur die Abgasmengen, sondern auch die Reaktion der vielfältigen Abgaskomponenten miteinander und mit dem Klima berücksichtigen. Diese Komponenten hätten zu verschiedenen Zeitpunkten sowohl zur Erwärmung als auch zur Abkühlung beitragen. Derzeit wird diskutiert, ob die Abgase aus Schifffahrt und Flugverkehr in ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll aufgenommen werden sollen.
Und wieviele schaffen Sie?
Direkt an den S-Bahngleisen zwischen den S -Bahnhöfen Barmbek und Friedrichsberg bauten am 25.11.2008 gegen 15.00 Uhr zwei Männer im Alter von 29 und 61 Jahren eine Parabolantenne auf. Auch durch den S-Bahnverkehr ließen sich die bulgarischen Staatsangehörigen von ihrem Vorhaben nicht abbringen. Erst alarmierte Bundespolizisten konnten das Duo am S-Bahngleis auf Höhe des Pinelsweges beim Ausrichten der Antenne stoppen.
Zuvor alarmierte ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn der Linie S 1 auf der Fahrt von Poppenbüttel in Richtung Hamburger Hauptbahnhof die Leitstelle der Bundespolizei über zwei Personen in den Gleisen. Nach Erreichen des Einsatzortes entdeckten die eingesetzten Polizeibeamten zwei Männer, die auf dem Bahndamm direkt an den S-Bahngleisen eine Satellitenschüssel ausrichteten. Umgehend wurde das Duo durch die Polizeibeamten aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Gegenüber den Bundespolizisten gaben die beiden Bulgaren an, dass sie in ihrer in unmittelbarer Nähe befindlichen Gartenlaube keine bulgarischen Fernsehprogramme empfangen konnten. Daraufhin bauten sie sich aus einer Betonplatte und einem Stahlrohr einen Ständer für die Antenne. Dieses brachten sie dann auf dem höher gelegenen Bahndamm direkt an den S-Bahngleisen an.
Die eingesetzten Bundespolizisten konnten das von dem Duo erwartete Fernsehvergnügen nicht weiter unterstützen. Die Anlage musste abgebaut werden und beide Personen wurden eingehend über die Gefahren an Bahnanlagen belehrt.

Das Online-Videoportal YouTube hat das Format seines integrierten Videoplayers von 4:3 auf 16:9 umgestellt. Für die Nutzer bedeutet das, dass ab sofort die Breite des sichtbaren Bildschirmbereichs der auf der Seite verfügbaren Videobeiträge auf 960 Pixel erweitert wird. Im Format 4:3 produziertes Material wird aber auch weiterhin unterstützt. Um das Seherlebnis für die Nutzer nicht negativ zu beeinflussen, werden derartige Inhalte dabei nicht wie bei einigen Konvertierungsmethoden üblich auf die neue Breite gestreckt. Stattdessen erfolgt der Größenausgleich durch schwarze Balken, die vertikal am Bildschirmrand eingeblendet werden. Das 4:3-Bild erscheint dann zentriert in der Mitte des YouTube-Videoplayers.
Im Laufe der vergangenen Jahre hätten die Betreiber der Videoseite von den Usern eine Menge Feedback bekommen. “Die Größe des Videoplayers ist dabei stets ganz oben auf der Wunschliste gestanden”, begründet das YouTube-Team den aktuellen Schritt in einem offiziellen Blog-Statement. Die Erweiterung der Bildschirmbreite auf 960 Pixel spiegle vor allem die zunehmende Qualität der von Usern und Kooperationspartnern eingestellten Videos auf dem Portal wider. Gleichzeitig wolle man so aber auch den Bildschirm, mit dem diese wiedergegeben werden, verbessern. “Der neue, breitere Player nutzt ein Breitbild-Größenverhältnis, von dem wir hoffen, dass es ein klareres und leistungsfähigeres Zuschauererlebnis ermöglicht”, heißt es von YouTube. Alljene, die weiterhin lediglich 4:3-Material hochladen wollen, müssten in dieser Hinsicht aber auch nach der aktuellen Umstellung mit keinerlei Problemen rechnen. “Videos im 4:3-Format werden auch im neuen Player weiterhin sehr gut abspielbar sein”, stellt YouTube klar.
“Wir schauen uns das Feedback der User immer sehr genau an. Der Wunsch nach einem größeren Videoplayer war dabei deutlich zu sehen”, bestätigt auch Henning Dorstewitz, Pressesprecher für YouTube bei Google Deutschland. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor in diesem Zusammenhang sei der Umstand, dass die Videoplattform seinen Nutzern seit einiger Zeit die Möglichkeit biete, auch qualitativ hochwertigeres Videomaterial hochzuladen. “Der Trend zeigt diesbezüglich in eine klare Richtung. Wir haben festgestellt, dass eine zunehmende Zahl der User ihre Beiträge in höherer Qualität einstellen”, betont Dorstewitz. Der neue Breitbild-Player könne zwar die Qualität der online gestellten Beiträge nicht aufwerten. “Durch die Verbreiterung des Bildschirmbereichs wird aber das Seherlebnis für die User deutlich verbessert”, meint Dorstewitz.
Der Auffassung einer Reihe von Branchenexperten zufolge, ist die aktuelle Einführung des16:9-Players als deutliches Zeichen für eine künftige Strategieänderung bei YouTube zu werten. So wird vermutet, dass die Videoplattform sich in Zukunft stärker darauf fokussieren könnte, neben den auf der Seite üblichen kurzen Beiträgen auch vermehrt qualitativ hochwertigeres Material in voller Länge anzubieten. Auch bereits eingegangene Content-Partnerschaften mit der Filmindustrie sind ein Indiz hierfür. “Dass das Angebot an nutzergenerierten Inhalten auf YouTube mehr und mehr durch komplette Spielfilme ergänzt wird, ist als Reaktion auf das zunehmende User-Interesse an diesem Format zu sehen”, stellt Dorstewitz klar. Die YouTube-User-Community sei aber prinzipiell sehr vielschichtig und habe dementsprechend unterschiedliche Wünsche. “Während einige Nutzer sich vor allem längere und qualitativ hochwertige Videos auf YouTube wünschen, stellen wir fest, dass die typischen kurzen Beiträge nach wie vor sehr stark gefragt sind. Wir versuchen in diesem Zusammenhang allen Wünschen gerecht zu werden”, so Dorstewitz abschließend.

Loading ...
Der Unterschied ist, dass die Russische Fahrzeuge überall durchkommen.