Russisches Kosmonautenanzug heilt Gehbehinderte
Ξ October 31st, 2008 | → Noch keine Kommentare | ∇ Forschung, Gesundheit |
Am gestrigen frühen Morgen gegen 06:20 h kam es in Mittelnkirchen auf der Landesstraße 140 zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Autoinsassen schwer und drei leicht verletzt wurden. Ein 18-jähriger Fahrer eines VW-Transporters aus Stade war mit seinem Fahrzeug aus Richtung Jork kommend in Richtung Mittelkirchen unterwegs und am Ausgang einer Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Twingo eines 39-jährigen Fahrers aus Bossel, der aufgrund des dortigen Deiches nicht nach rechts ausweichen konnte, zusammen. Der Twingo wurde durch die Wucht des Aufpralls herumgeschleudert und der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von den anrückenden Feuerwehren aus Mittelnkirchen und Grünendeich, die mit ca. 30 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle eintrafen, mit schwerem Bergungsgerät aus dem Wrack befreit werden. Nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt wurde er vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum eingeliefert. Eine hinter der Twingo aus Richtung Stade kommende 37-jährige Peugeotfahrerin aus Drochtersen konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte dem auf den Deich geschleuderten Bus noch in die Seite. Sie blieb bei dem Unfall aber unverletzt. Der Fahrer des Unfalltransporters zog sich leichte Verletzungen zu, seine Mitfahrer, eine 18-Jährige Fredenbeckerin erlitt schwere Verletzungen und eine 17-Jährige Fredenbeckerin sowie ein 18-Jähriger Mann aus Hollern-Twielenfleth wurden leicht verletzt und mussten ebenfalls vom Rettungsdienst in die Elbekliniken nach Buxtehude und Stade gebracht werden. Insgesamt waren neben dem Notarzteinsatzfahrzeug, drei Rettungswagen im Einsatz. Der Twingo erlitt einen Totalschaden, der VW-Transporter und der Peugeot wurden schwer beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.
pol
Irgendwie unheimlich…










in Reh hat am Dienstagmorgen auf einer Landstraße bei Delbrück-Westenholz die Frontscheibe eines Fiat Doblo durchschlagen und ist tot auf der Rückbank liegengelieben. Die 47-jährige Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon.
Gegen 08:45 Uhr fuhr die Delbrückerin mit ihrem Fiat auf der Mastholter Straße von Mastholte in Richtung Delbrück. Als ein Reh von links auf die Straße sprang konnte die Frau nicht mehr ausweichen. Das Tier machte einen Satz und sprang direkt vor die Frontscheibe des Autos. Es durchschlug die Scheibe, flog durch den Innenraum und landete auf der Rückbank. Bei dem Wildunfall wurde das Reh getötet. Die Autofahrerin überstand den Unfall trotz zahlreicher umherfliegender Glassplitter unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
Polizei, Jagdverbände und Verkehrsclubs warnten bereits mehrfach vor der erhöhten Gefahr von Wildunfällen im Herbst. Erst Mitte Oktober waren im Kreis Paderborn an einem Wochenende acht Wildschweine bei drei Unfällen getötet worden. Die Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Fast täglich kommt es gerade in den Morgenstunden zu mehreren Verkehrsunfällen mit Wildtieren. Mit verstärktem Wildwechsel ist vor allem zu den Dämmerungszeiten zu rechnen. Dieser aktuelle Unfall zeigt, dass die Gefahren auch am hellen Tag lauern. Die Polizei rät insbesondere auf den mit Wildwechsel gekennzeichneten Straßen, aber auch auf anderen Strecken an Wald und Wiesenrändern, zu besonders vorausschauender defensiver Fahrweise, denn: Wildunfälle enden nicht immer nur für Tiere tödlich!
Das Reh blieb tot auf der Rückbank des Fiat liegen
Gestern, auf dem Weg zur Arbeit habe ich eine schöne Baustelle ugemfahren, extra, damit ich keinen Platten bekomme. Und trotzdem: Nach 250 m nach der Baustelle war die Luft im Vorderrad komplett weg. Das heißt: 40 min zu Fuß nach Hause… … dafür habe ich jetzt neuen Schlauch und neue Reifen am Vorderrad, denn nach ca. 4500 km waren die alten Reifen schon fast ohne Profil und es kommt Winter! Irgendwann werde ich auch den Reifen am Hinterrad wechseln – spätestens wenn das Hinterrad auch ohne Luft sein wird
Obwohl es zu den Ländern gehört, die weltweit am schwersten von der Aids-Epidemie betroffen sind, ist in Südafrika das Sprechen über die Krankheit weiterhin ein großes Tabu. Eine landesweite Aufklärungs- und Behandlungskampagne will deshalb mit neuen Kommunikationsformen täglich eine Million Menschen erreichen. Dazu sollen SMS-Nachrichten versandt werden, die den Zugang zu Gesundheits- und Beratungszentren erleichtern und zu einem HIV-Test einladen. Die Kampagne trägt die Zulu-Bezeichnung “Masiluleke” für “Hoffnung und Rat” und bildet eine der bisher größten Mobiltelefon-Aktionen im Gesundheitsbereich.
Zinhle Thabethe, Mitbegründerin einer am Projekt beteiligten Organisation zur Aidsaufklärung, bezeichnet Südafrika als “Epizentrum der HIV-Epidemie”. Etwa jeder Achte der 47 Mio. Südafrikanern trägt das HIV-Virus in sich und hat oft mit mehreren sozialen Stigmata zu kämpfen, die mit der Krankheit verbunden sind: Besonders männliche Patienten sind von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Ein überbelastetes öffentliches Gesundheitssystem und überfüllte medizinische Einrichtungen, in denen auch Tuberkulose weiter verbreitet wird, spitzen die Lage zu. Obwohl HIV-Tests landesweit verfügbar sind und die Behandlung meist kostenlos ist, seien bisher erst fünf Prozent der Bevölkerung getestet, sagte Thabethe. Selbst dieser Anteil der Bevölkerung würde jedoch in der Regel erst kurz vor dem Sterben Hilfe suchen.
Das Mobiltelefon könnte in dieser Situation Abhilfe schaffen, denn fast 90 Prozent der Bevölkerung Südafrikas besitzt ein Gerät. Die “Masiluleke”-Projektentwickler vereinbarten mit der südafrikanischen Mobiltelefongesellschaft MTN im nächsten Jahr täglich eine Million “Bitte um Rückruf”-Nachrichten zu versenden, die von den weit verbreiteten Prepaid-Geräten empfangen werden können. Nachrichten dafür lauten etwa: “HIV und misshandelt von deiner Familie oder Freunden? Wende dich für vertrauliche Beratung an die Aids-Helpline”, oder “Du bist öfters krank, müde, verlierst Gewicht und hast Angst, HIV-positiv zu sein? Ruf die Aids-Helpline an”. Eine beigefügte kostenlose Telefonnummer verweist an Telefonzentralen, von denen die Anrufer anonym zu Testlaboren oder Medizinern weitervermittelt werden. Aufgabe des Personals sei es außerdem, Hilfe bei Depressionen zu bieten, indem Medikamente vorgeschlagen werden, sagt Thabethe.
Alphonsine Kayinamura-Ihunge von der Aidshilfe Bonn bestätigt die Notwendigkeit, neue Kommunikationskanäle für die Aufklärung zu suchen. “Alle Projekte müssen sich die Frage stellen: Wie können wir uns an die Situation anpassen und die Menschen erreichen?” Online-Beratung oder das Telefon seien auch in Europa Schlüssel für den Zugang Betroffener zu Beratungsangeboten, die Wahrung von Anonymität sei dabei oberstes Prinzip. “Wer HIV-infiziert ist, versucht das zu verheimlichen”, so die aus Ruanda stammende Beraterin.

Microsot zwei Patch´s für chinesische Windowsnutzer raus. Diese werden durch das Update auf die Computer eingespielt und sind eine Gegenmaßnahme gegen das illigalles verwenden von Windows-Kopien. Der erste Patch wechselt den Dektophintergrund gegen einen Schwarzen und warnt den Benutzer über niht erlaubtes verwenden einer Windows-Kopie. Der Nutzer hat die Möglichkeit, seinen Desktophintergrund wiederherzustellen, jedoch schon nach einer Stunde wird es erneut ausgewechselt. Der zweite Patch betrifft Microsoft Office. Auf der Werkzeugpalette wurde eine neue Schaltfläche angebracht. Sollte der Nutzer diese anklicken, wird dem Benutzer eine Webseite geöffnet, auf welchen er erfährt, wie er von der illigallen Version auf eine gültige umsteigen kann.

Olivenöl ist nicht nur gesund, es hilft auch, bestimmten Tumoren vorzubeugen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der spanischen Universität Jaén, die die Wirkung des aus der Olive gewonnenen Saftes eingehend untersuchten. “Zwei Esslöffel rohes und kalt gepresstes Olivenöl pro Tag, die man etwa zum Salat isst, haben einen stark gesundheitsfördernden und Krebsvorbeugenden Effekt”, sagt Studienleiter José.
Das kalt gepresste rohe Olivenöl besteht zu 98 Prozent aus einer Verbindung verschiedener Fettsäuren, unter denen die einfach ungesättigte Ölsäure überwiegt. Der Rest sind Inhaltsstoffe, die von den Forschern besonders für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich gemacht werden. Sie identifizierten aus diesem Anteil annähernd 230 Verbindungen mit antioxidierenden Eigenschaften. “Diese Verbindungen, die bei der Raffinierung oder beim Erhitzen verschwinden, unterscheidet das Olivenöl von allen anderen Kernölen” betont Gaforio.
Seine Forschungsgruppe studiert die Auswirkungen einer ausgewählten Gruppe dieser Verbindungen für Brustkrebs-Tumorzellen sowie auch für gesunde Zellen. “Es gibt mehrere Hinweise dafür, dass gelegentlicher Konsum kleiner Mengen Olivenöl das Risiko senkt, an Brust- oder Darmkrebs zu erkranken”, so der spanische Immunologe. Er belegt diese Aussage mit Studien, die den europäischen Mittelmeerländern, in denen traditionell mehr Olivenöl konsumiert wird, eine niedrigere Brust- und Darmkrebsrate bescheinigen als ihren Nachbarn weiter nördlich. Auch andere Tumoren könnten dadurch verhindert werden.
Die gesundheitsfördernde Wirkung stamme womöglich aus dem Zusammenspiel der Ölsäureeffekte und der gefundenen Verbindungen, so Gaforio. Erforscht werden müsse noch, wie die Moleküle aktiviert werden um im Körper positive Effekte hervorzurufen. Dieses Wissen könnte zu speziellen Ernährungskonzepten für die Tumorverhütung und zur Begrenzung bereits begonnener Krebserkrankungen dienen.
An der Yeshiva University in New York wurde eine weitere positive Eigenschaft des Olivenöls entdeckt. Olivenöl mache demnach länger satt als andere Öle, da die ungesättigten Ölsäuren vom Dünndarm in ein Hormon umgewandelt werden, das ein Gefühl der Sättigung auslöst.

In Japan wurde eine Frau von der Polizei verhaftet, weil sie ihren Online-Ehemann in ihrem virtuellen Leben getötet hatte. Wie TheRegister berichtet, wollte sich der Ehemann aus Bits und Bytes von der Frau scheiden lassen. Der Online-Rosenkrieg in dem Multiplayer-Internet-Game MapleStory artete jedoch aus. Als Rache für das Verlassenwerden schmiedete die 43-Jährige Mordpläne, die sie im Spiel auch umsetzte. Nachdem der Avatar des Ehemanns schließlich das Zeitliche gesegnet hatte, meldete sich jedoch die reale Polizei bei der Japanerin und nahm sie in Haft.
Der Vorwurf, der ihr von der Exekutive gemacht wird, ist allerdings nicht virtueller Mord. Vielmehr wird der Frau zur Last gelegt, dass sie sich unberechtigterweise Zugang zum Account des Ex-Online-Partners, ein 33 Jahre alter Angestellter, der in der realen Welt rund 1.000 Kilometer von ihr entfernt wohnt, beschaffte. Sie benutzte seine Zugangsdaten, um sich unter seinem Namen in das in Japan äußerst beliebte Onlinespiel einzuloggen. Diese habe sie von ihm selbst erhalten, als sie noch eine glückliche Online-Ehe führten, berichtete die Frau nun der Polizei. Durch die Möglichkeit, sich unter seinem Namen einzuloggen, gelang es der Japanerin auch, den Avatar des Verflossenen zu löschen.
Die Begründung für den Racheakt klingt genauso, wie man ihn auch in der realen Welt zu hören bekommt. “Ich wurde plötzlich geschieden, es gab kein einziges Wort der Warnung. Das hat mich sehr wütend gemacht”, wird die Beschuldigte von Medien zitiert. Eine formelle Anklage steht derzeit noch aus. Laut japanischem Recht drohen im Fall einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe von rund 5.000 Dollar.
Dass das virtuelle Leben auch Konsequenzen im realen Leben haben kann, hat sich schon des Öfteren gezeigt. Meist geht es um Diebstahl von virtuellem Geld, das in reales eingetauscht werden kann. Hierbei wird das Spiel selbst manipuliert, indem beispielsweise Malware auf den Rechner eines Spielers geschleust wird. Allerdings gibt es auch Probleme, die ebenso aus der echten Welt bekannt sind. Ein Beispiel ist die Markenpiraterie, die manchen profitausgerichteten Spielern von Second Life Probleme bereitet.

Als die Beamten der Polizeiinspektion Wilhelmshaven am heutigen Morgen in der Frühe das Dienstgebäude in der Kurt-Schumacher-Straße aufsuchten, herrschte eine “komische” Stimmung. Überall standen Teelichter herum (siehe Bild), “dunkle Gestalten mit Taschenlampen” wurden erst bei genauer Ansicht als Kollegen “identifiziert”.
Was war geschehen: Gegen 04:00 Uhr kam es im gesamten Gebäude zu einem kompletten Stromausfall. Einzig die Notrufnummer 110, der Funkverkehr sowie wenige Telefone waren noch in Betrieb.
Aber die Beamtinnen und Beamten – unterstützt vom informierten Notdienst des Gas- und E- Werkes – ließen sich davon nicht beeindrucken und nahmen sofort die “Ermittlungen” auf.
Nach intensiver Fahndung konnte der Täter noch vor 09:00 Uhr in der Trafoanlage ermittelt, aufgespürt und überführt werden. “Der Gleichrichter” war’s! Er hatte der Trafoanlage so zugesetzt, dass dieser die “kompletten Sicherungen” durchgebrannt waren.
“Spezialkräfte” (des Gas- und E- Werkes) wurden angefordert und konnte den Schaden wieder reparieren, so dass gegen 08:30 Uhr neben dem Tageslicht auch der Strom wieder zur Verfügung stand.
Damit konnte die Polizei Wilhelmshaven auch mal auf einem ganz anderen Terrain ihre Funktionsfähigkeit unter schwierigsten Bedingungen beweisen!