Pforzheim: SWR4 Sommererlebnis im Enzauenpark Pforzheim
Ξ August 31st, 2008 | → Noch keine Kommentare | ∇ Highlights, Menschen, Musik und Ton, Pforzheim, Videos |
Kurz nach Mitternacht kam es auf der BAB 7, kurz hinter der AS Drispenstedt in Fahrtrichtung Hannover zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.
Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 33jähriger Hildesheimer, der kurz zuvor an der AS Drispenstedt auf die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover aufgefahren war, den mittleren von 3 Fahrstreifen.
Um einen vor ihm fahrenden Lkw zu überholen, wechselte er auf den linken Fahrstreifen.
Aus bislang unbekannter Ursache fuhr ein, ebenfalls auf der linken Fahrspur fahrender, 43jähriger aus dem LK Darmstadt auf das vor ihn fahrende Fahrzeug auf.
Durch den Aufprall geriet der Pkw des Hildesheimers ins Schleudern, prallte unter den seitlich neben ihm fahrenden Lkw. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und rutsche über eine größere Strecke auf dem Dach über die Autobahn, und kam letzendlich auf der Mittelschutzplanke zum Stehen.
Dabei wurde der Fahrzeugführer aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb, aufgrund der schweren Verletzungen, noch an der Unfallstelle.
Die Autobahn wurde zum Zwecke der Unfallaufnahme ab der AS Drispenstedt vollgesperrt; zwischenzeitlich staute sich der Verkehr bis auf 3km. Nachdem die Unfallaufnahme abgeschlossen, die Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt und die Fahrstreifen von einer Spezialfirma gereinigt worden waren, konnte die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover ab 07.00 Uhr wieder freigegeben werden.
Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an.
pol
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Heute habe ich Premiere Flex mit 25€ erhalten. Mitgekommen sind die Karte samt PIN und einem Programmheft. Der TArif Flex ist ein PrePAid-Tarif. Man lädt auf die Karte sein Guthaben drauf, und kann dieses “wegschauen”. Nur, leider besitze ich keinen Receiver, sodass ich weiteres nicht testen kann. Der Tarif ist allerdings nicht schlecht, denn man hat die Kostenkontrolle pur!
Mit diesem Ausgang der Geschichte hatten zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche in Offenthal sicherlich nicht gerechnet, als sie am späten Donnerstagnachmittag, gegen 17.30 Uhr, auf dem Gelände der Kita in der Friedhofstraße eine Schaukel anzündeten. Aufmerksame Zeugen hatten das Treiben beobachtet und sofort die Polizei benachrichtigt, die auch mit einem Streifenwagen schnell anrückte. Die beiden Zündler hatten das Herannahen der Ordnungshüter aber bemerkt und waren flugs durch einen schmalen Fußweg abgehauen. Dabei hatten die jungen Leute offensichtlich angenommen, die Polizei könne ihnen mit dem Funkwagen nicht folgen. Mit dieser Meinung lagen sie eigentlich richtig, aber sie rechneten nicht mit der Hartnäckigkeit der Verfolger: Einer der Beamten lieh sich kurzerhand ein BMX-Rad von einem zufällig Anwesenden aus und jagte durch die Engstelle den Flüchtigen hinterher. Mit Erfolg: Die Freunde hatten sich in einem Hinterhof versteckt und wurden dort von dem Polizisten schnell aufgestöbert. Auf die Beiden kommt jetzt eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu; die Kosten für die Reparatur der Schaukel werden auf mindestens 500 Euro geschätzt.
Seit den heutigen Morgenstunden (29. August) werden in Köln zwei Kinder (8, 9) vermisst. Der neunjährige Patrick M. und seine ein Jahr jüngere Schwester Vanessa erschienen nicht zum Schulunterricht ihrer Grundschule an der Westerwaldstraße in Humboldt-Gremberg. Anwohner fanden gegen 08:45 Uhr in der Nähe der Schule die beiden Schultornister der Kinder an einer Bushaltestelle der Rolshover Straße Ecke Giessener Straße.
Die Mutter (38) der beiden, Doinita M., konnte bisher noch nicht erreicht werden. Daher sucht die Polizei auch nach ihr, um den Verbleib der Kinder und die Hintergründe ihres Verschwindens klären zu können.
Da diesbezüglich noch keinerlei Erkenntnisse vorliegen, ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Unbekannt sind derzeit auch Bezugspersonen und Anlaufadressen sowie sonst infrage kommende Aufenthaltsorte.
Wer hat die Kinder oder die Mutter gesehen oder kann Angaben zum derzeitigen Aufenthalt der drei machen? Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 66 / Vermisstenstelle unter 0221/229-0.
Der Fahrradhalter dieses Fahrrades soll sich beim Revier Nord der Polizei Pforzheim melden. Sein Fahrrad wurde von mir gestern Nacht auf dem LIDL-Parkplatz in der Nordstadt aufgefunden.
Seit dem gestrigen Tage wird der Malik Voßbeck aus dem Stadtteil Rothenditmold vermisst. Malik hatte nach einem Fußballspiel mit Freunden noch telefonischen Kontakt mit seiner Mutter, bis gegen 21.00 Uhr der Kontakt abbrach. Seit diesem Zeitpunkt ist auch sein mitgeführtes Handy ausgeschaltet. Gegen 21.30 Uhr wurde der Junge nochmals im Bereich der Naumburger Straße/Wolfhager Straße in Begleitung zwei größerer Jungen durch Zeugen gesehen.
Der Vermisste ist 140 cm groß, hat eine schlanke Gestalt, kurze braune Haare, braune Augen und einen gebräunten Teint. Er ist mit einer Jeans, einem schwarzen Muskelshirt und schwarzen Puma-Turnschuhen begleitet.
Es ist anzunehmen, dass der Maik Voßbeck sich noch im Bereich der Kasseler Innenstadt aufhält.
Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die sachbearbeitende Dienststelle, K 11, unter der Tel.Nr.: 0561/910-3320 entgegen.
Jährlich werden in Deutschland knapp 40.000 Diabetes bedingte Amputationen vorgenommen – nur die Hälfte ist jedoch wirklich notwendig”, meint Wolfram Wenz, leitender Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. “In einigen Fällen wird bereits nach einem Jahr bei Diabetespatienten ein Fuß amputiert, obwohl mit etwas Geduld und Einsatz dieser durchaus zu retten wäre”, beklagt der Spezialist für rekonstruktive Fußchirurgie. Den Grund dafür sieht er darin, dass es zu wenig Spezialärzte für das Thema diabetisches Fußsyndrom in Deutschland gibt. “Oftmals kümmern sich in den Kliniken Internisten um Diabetiker, die nicht immer das absolute Fachwissen um die Komplexität der Thematik haben”, meint Wenz. Ein ähnliches Bild zeichnet auch Eckhard Müller, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft diabetischer Fuß: “Einige Ärzte sind einfach zu ungeduldig und können den Heilungsprozess nicht abwarten. Das ist ein ernsthaftes Problem.”

Neuartige Operationsmethode rettet zahlreiche Füße vor der Amputation (Foto: Uni Heidelberg)
In einer Erhebung konnte Wenz nachweisen, dass circa 36 Prozent der Diabetiker nach der ersten Amputation binnen eines Jahres versterben und rund die Hälfte innerhalb der nächsten drei Jahre. Nach fünf Jahren lebt nicht einmal mehr jeder dritte Amputationspatient. “Der Grund dafür dürfte sein, dass eine Amputation für die Betroffenen der Anfang vom Ende ist und sie sich innerlich aufgeben”, sagt Wenz. Dazu komme, dass nach einer Fuß- oder Beinamputation das verbleibende Bein viel stärker belastet wird. Dadurch würde bei rund 50 Prozent der Beinamputierten binnen der nächsten vier Jahre auch das zweite abgenommen werden. “Durch die Amputationen sind die Patienten nicht mehr in der Lage, alleine für sich zu sorgen und landen in der Vielzahl in Pflegeheimen”, führt Wenz aus. “Da kann doch kaum noch von einer Erleichterung für die Patienten gesprochen werden.”
Wenz plädiert dafür, statt auf Amputationen auf vorbeugende Maßnahmen und Gliedmaßen erhaltende Operationen zu setzen. Dazu gehört auch eine genaue Beobachtung des eigenen Körpers. “Das Problem bei Diabetikern ist, dass sie oftmals gar nicht mitbekommen, dass sie eine Wunde haben”, sagt Michael Stumvoll, Experte für Diabetes an der Universität Leipzig. Denn neben einem Verschluss der Gefäße kommt es zudem zu einer Nervenerkrankung, wodurch die Patienten kein Gefühl mehr in Fuß oder Bein haben. “Dann reicht schon ein nicht bemerktes Taschentuch im Schuh aus, dass sich eine Blase unter dem Fuß bildet und diese kann sich bei Nichtbehandlung entzünden”, so Stummvoll. Auch Müller appelliert an die Patienten. Diese müssten anfangen zu verstehen, dass sie auch mit kleinsten Verletzungen zum Arzt gehen sollten. “Aus Bagatellen kann sich bei Diabetikern ganz schnell eine große Entzündung entwickeln”, so Müller.
Wenz und sein Team konnten in den vergangenen Monaten bei einer Vielzahl von Patienten Füße retten, die von anderen Ärzte amputiert werden sollten. “Wir trauen uns vielleicht mehr zu als andere Kollegen. Eine Fußoperation ist für mich, wie in mein Wohnzimmer zu gehen”, erklärt Wenz selbstbewusst. Bei ihrer Methode entfernen die Heidelberger Ärzte nicht den ganzen Fuß, sondern nur den entzündeten Knochen und lassen Nervenbahnen im Inneren des Fußes stehen. “Dann wird der Knochen durch Teile der eigenen Beckenschaufel ersetzt und durch Schrauben fixiert”, erläutert Wenz.
Hoffnung darauf, dass es erst gar nicht zu Entzündungen kommt, macht ein britisches Forschungsergebnis. Wissenschaftler der Universität Bristol fanden ein Protein, das dafür verantwortlich gemacht wird, dass der Wundverschluss langsamer vorangeht. Sie hoffen, daraus in einigen Jahren ein wirksames Medikament entwickeln zu können.