Dein Leben vor deinen Augen
Ξ August 13th, 2008 | → Ein Kommentar | ∇ Menschen, Traurig, Videos |
Ein tragisches Ende nahm heute morgen ein Discobesuch für vier Jungendliche in Essen-Heidhausen. Ein Golf war aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt. Anwohner, die durch den Krach des Aufpralls geweckt wurden leisteten sofort erste Hilfe. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werden waren sehr schnell vor Ort und begannen mit der Rettung der eingeklemmten Personen. Alle 50 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen arbeiteten fieberhaft an der Rettung der jungen Fahrerin (22Jahre) und der drei jugendlichen Beifahrern (17-20 Jahre). Trotz aller Bemühungen konnten die vier eingesetzten Notärzte nur den Tod von zwei Fahrzeuginsassen feststellen. Einer der Überlebenden kam mit schweren Verletzungen mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus. Zu Betreuung der Anwohner wurde die Notfallseelsorge eingesetzt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger eingesetzt.
Sind Sie Augenzeuge gewesen? Schicken auch Sie Ihre Fotos oder Videos von Bränden oder Unfällen an unfall@mil-blog.de !
Ein bislang unbekannter Täter näherte sich am 18.11.2007 gegen 15.30 Uhr in der Kissinger Straße im Stadtteil Findorff und am 25.11.2007 gegen 12.30 Uhr in der Greifswalder Straße Ecke Wasserhorster Straße im Stadtteil Gröpelingen jeweils einem 14-jährigen und einem 11-jährigen Jungen mit seinem Fahrrad, sprach sie an und ergriff sie im Nackenbereich. Im ersten Fall leistete der Junge nach dem sexualisierten Ansprechen Gegenwehr, worauf der Täter flüchtete. Im zweiten Fall wurde der 11-Jährige in der Greifswalder Straße Ecke Wasserhorster Straße von dem Täter in gleicher Weise angesprochen, mit einem Messer bedroht und zum Tatort an der Straße Pferdeweide verbracht. Dort wurden massive sexuelle Handlungen an ihm vorgenommen. Nach einer ersten Presseveröffentlichung gingen ca. 50 Hinweise aus der Bevölkerung bei der POLIZEI BREMEN ein. Bislang führte allerdings keine Spur zu dem Täter. In intensiver Zusammenarbeit mit den beiden Schülern konnten die Ermittler der Kriminalpolizei jetzt ein Phantombild eines Tatverdächtigen erstellen lassen. Weiter entdeckten sie am zweiten Tatort einen Schuhabdruck, der eindeutig dem Sexualtäter zugeordnet werden konnte. Mittlerweile steht fest, dass es sich um einen Sportschuh der Marke VICTORY eines asiatischen Herstellers handelt.
Über das Phantombild und eine Abbildung des Sportschuhs erhoffen sich die Ermittler konkrete Hinweise auf den Täter. Der im übrigen von den Opfern folgendermaßen beschrieben wird: · vermutlich Deutscher · ca. 15 bis 25 Jahre alt · 180 bis 190 cm groß · schlanke bis kräftige Statur · sehr kurze Haare · blond-rötlich-orangewirkende Haarfarbe ( GOLDROT!!!) · kurzer Oberlippenbart / evtl. ein Drei-Tage-Bart · helle bis blasse Gesichtsfarbe · leichte Sommersprossen · auffällige Pupillenstellung / leichtes Schielen.
Im zweiten Fall könnte der Täter ein bläuliches “Veilchen” am rechten Auge gehabt haben
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835-4488 oder MIL unter 0170/ 656 186 3 erbeten !
Link: sevenload.com
MIL bei den Dreharbeiten mit den Kollegen vom Fernsehen.
In einer sehr bewegenden Veranstaltung gedachte die Stadt Pforzheim am Freitagvormittag
25 Mitglieder der französischen Widerstandsgruppe „Réseau Alliance“.
Sie waren am 30. November 1944 von der Gestapo umgebracht und in einem Bombentrichter
verscharrt worden. In ihrer Rede rief Oberbürgermeisterin Christel Augenstein
den Hinterbliebenen zu: „Wir wissen, dass diejenigen, die geholfen haben, den Zweiten
Weltkrieg, die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und das Sterben in den Konzentrationslagern
zu beenden, auch für uns Deutsche gestorben sind“ und auf französisch:
„Français, vous n’etes pas morts en vain! Votre sacrifice aura servi à montrer les
horreurs commises par les Nazis! La France et le monde ne vous oublieront pas!“
* * *
Rund 150 französische Gäste nahmen an der Gedenkveranstaltung in Pforzheim teil.
Darunter Mireille Hincker, Präsidentin von „Souvenir Francais“, Colonel Bernhard
Schenk (Souvenir Francais), Generalkonsul Christian Dumon vom französischen Generalkonsulat
aus Stuttgart, Generalmajor Alain Daniel (Verteidigungsattaché der französischen
Botschaft in Berlin), Michel Talon (Repräsentant des französischen Verteidigungsministeriums)
und Robert Grand (Vizepräsident de la Communauté Urbaine de
Straßbourg). Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befand sich auch die Präsidentin
der Vereinigung „Alliance“ und Generalleutnant a.D. Jean Louis Brette (ehemaliger
Befehlshaber der französischen Streitkräfte in Deutschland).
Nach dem offiziellen Teil in der Hochschule in Pforzheim wurde in der Nähe der Stelle,
wo die 25 französischen Widerstandskämpfer ermordet wurden, ein Gedenkstein enthüllt.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der Vortrag von zehn Schülerinnen und
Schülern der Osterfeld-Realschule, die jeden einzelnen der 25 Widerstandskämpfer mit
einer Kurzbiografie vorstellten.

Zum Hintergrund des Verbrechens
Am 25. Januar 1944 waren die meisten der 25 Widerstandskämpfer in das Pforzheimer
Gefängnis eingeliefert worden. Als Inhaftierungsgrund gaben die überlieferten Gefängnisbücher
„Gestapo“ an. Die Gefangenen waren Mitglieder der „Réseau Alliance“, eines
militärischen Nachrichtendienstes. Nach ihrer Verhaftung durch die Geheime Staatspolizei
in Frankreich wurden sie zunächst in Provinzgefängnissen des besetzten Frankreichs,
später im Lager Schirmeck sowie in verschiedenen Gefängnissen in Baden festgehalten.
In einem Scheinverfahren sollten sie vor Gericht schuldig gesprochen und
zum Tod verurteilt werden. Als die Alliierten vorrückten, wurde der ursprünglich vorgesehene
Gerichtshof verlegt. Als auch hier die Besetzung durch alliierte Truppen absehbar
war, wurden alle bislang nicht Verurteilten ermordet. Ähnliche Taten waren in
Freiburg, Rastatt, Bühl, Kehl, Offenburg und Gaggenau vom selben Mordkommando
begangen worden.



MIL besuchte die Veranstaltung und ermöglichte so Ihnen, die Veranstaltung jederzeit auf dieser Seite als Video anzuschauen.

Statt fetter Beute hat ein Einbrecher in Berlin die Leiche eines Mannes entdeckt. Der Dieb meldete sich am 15.01.2008 von einer Telefonzelle bei der Polizei und beteuerte, mit der Leiche nichts zu tun zu haben. Beamten entdeckten wenig später in der angegebenen Wohnung den Toten. Der 64 Jahre alte Wohnungsinhaber war seit etwa 14 tagen tot, Anzeichen für ein gewaltverbrechen habe es nicht gegeben.
Ein 43 Jahre alter Franzose ist erfrohren, weil er aus Scham über seine Arbeitslosigkeit im Auto übernachtet hat. Der Mann habe seiner Frau vorgespielt, er habe Arbeit als Nachtwächter gefunden. Dreimal wöchentlich sei er abends mit dem Auto angeblich zur Arbeit gefahren, habe dann aber auf einem Parkplatz die Nacht im Auto verbracht. Der Mann wurde am 13.01.2008 in Bourgoin-Jallieu nahe Lyon im Osten des Landes tot aufgefunden.
Dass sein Hund weder Arzt noch Sanitäter zu ihm ließ, hat einen Slowaken das Leben gekostet. Der mann sei mit einem Herzinfarkt in Bratislava auf der Straße kollabiert. Dennoch habe er die Leine seines Schäferhundes festgehalten. Der Hund tobte dermaßen, dass es den helfern nicht gelang, an den Patienten heran zu kommen. Der Mann starb hilflos keinen Kilometer vor einer Klinik entfernt. Der Hund kam ins Tierheim.
Traurig aber wahr. Nur so, zur Info.
