10-Jähriges Mädchen mit Brustkrebs infiziert – Video –
Ξ December 25th, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Ausland, Gesundheit, Kinder, Medizin, Videos |
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Die Heilpflanze Aloe Vera kann in Sachen Bakterienabwehr mit herkömmlichen Zahnpasten mithalten. Das behaupten Wissenschaftler der Universität Yenepoya der indischen Stadt Mangalore in “General Dentistry”, einer Fachzeitschrift für Zahnmediziner der USA und Kanada. Im Vergleich ihrer Kariesbakterien abtötenden Wirkung mit zwei der meist gekauftesten Zahnpasten zeigte sich ein für Zahnreinigung bestimmtes Gel mit Extrakten aus Aloe-Vera als ebenbürtig.
Das Extrakt von Aloe Vera enthält Anthracen, ein Wirkstoff der in zahlreichen Heil- und Schmerzmitteln Verwendung findet, da er als Entzündungshemmer gilt. Für Menschen, die überempfindliche Zähne oder Zahnfleisch besitzen, sei laut den indischen Forschern ein Gel der auch als “Wüstenlilie” benannten Pflanze nützlich, da es milder als bestimmte Inhaltsstoffe der Zahnpasta sei. “Glücklicherweise haben Menschen mit überempfindlichen Zähnen oder Zahnfleisch mehrere Alternativen zu Zahnpasten. Aloe Vera ist eine davon”, so Eric Shapria, Sprecher der Academy of General Dentistry. Vor einer Anwendung eines entsprechenden Mittels habe jedoch unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt zu erfolgen.
Die in mehreren Bereichen als natürliches Heilmittel angewandte Aloe-Vera-Pflanze hat in den letzten Jahren auch Eingang in alternative Produkte zur Zahnhygiene gefunden. Dennoch warnen die Studienautoren um den Zahnmediziner Dilip George, dass nicht alle im Umlauf befindlichen Mittel zur Anwendung geeignet seien. “Nur Gel, das aus der Mitte der Pflanze gewonnen wird, erfüllt diese Aufgaben, zudem darf es in der Herstellung nicht übermäßig erhitzt oder gefiltert werden, da dabei Enzyme und Polysaccharide zerstört werden”, so die indischen Forscher.

Ein kleiner Junge in Amerika hat den Zahnarzt besucht und hatte die Vollnarkose… doch wie fühlt sich der kleine nach der Behandlung?
Eine rasche Behandlung von HIV-infizierten Babys kann deren Sterbe- und Erkrankungsrisiko drastisch senken. Zu diesem Ergebnis ist eine internationale Studie gekommen, welche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu brachte, ihre Richtlinien zu ändern. Bisher wurde empfohlen, mit der Behandlung zu warten, bis Symptome sichtbar werden. Die Studie wies nun nach, dass die Verabreichung der antiretroviralen Therapie (ART) direkt nach der Diagnose das Sterberisiko durch Aids um 76 Prozent verringern kann. Details der Studie wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Die Studie mit 377 südafrikanischen HIV-positiven Babys wies nach, dass die Behandlung direkt nach der Diagnose das Sterberisiko durch die Infektion auf nur vier Prozent senkte. Eine Verzögerung der Behandlung, bis die Werte der CD4-Zellen zu fallen begannen oder sich andere Symptome zeigten, erhöhten diesen Wert auf 16 Prozent. Die sofortige Behandlung verringerte auch die Wahrscheinlichkeit des Fortschreitens der Krankheit um messbare 75 Prozent – von 26 auf sechs Prozent. Diese Studienergebnisse waren so eindeutig, dass die Behandlung aller Kinder bereits im Anfangsstadium der Studie entsprechend angepasst wurde.
Laut der leitenden Wissenschaftlerin Avy Violari vom Comprehensive International Program of Research on Aids bestätigen diese Forschungsergebnisse, dass es keine zuverlässige Möglichkeit der Vorhersage des Krankheitsverlaufes bei so kleinen Kindern gebe. “Die CD4-Werte sagen uns nicht mit ausreichender Genauigkeit, ob ein Kind unter einem Jahr krank werden wird.” Alarmierend sei vor allem das schnelle Fortschreiten der Krankheit gewesen. Noch am Morgen habe es Kindern gut gehen können, dann wurden sie plötzlich krank und starben bereits am selben Abend. Manche schafften es laut BBC nicht einmal mehr bis ins Krankenhaus.
Spanische Mediziner haben die weltweit erste Transplantation eines ganzen aus Gewebe geschaffenen Organs durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Luftröhre aus den Stammzellen der Patientin. Dieser entscheidend neue Ansatz bedeutet auch, dass Gewebetransplantationen erstmals ohne Medikamente gegen Gewebeabstoßung durchgeführt werden können. Seit fünf Monaten gehe es der 30-jährigen zweifachen Mutter Claudia Castillo sehr gut, berichtet The Lancet.
Das europäische Wissenschaftlerteam um Paolo Macchiarini von der Clini Corporacio Sanitaria geht davon aus, dass maßgeschneiderte Organe zur Norm werden könnten. Forscher der University of Bristol halfen dabei, die Zellen für das Transplantat zu schaffen. Es war notwendig geworden, um eine Lunge nach der Schädigung der Atemwege durch Tuberkulose zu retten. Das Team ging von einer gespendeten Luftröhre eines Patienten aus, der vor kurzem gestorben war. Mit starken Chemikalien und Enzymen wurden alle Zellen von dem Organ entfernt. Es blieb nur das Gerüst aus Gewebe. Dieses Gerüst wurde mit Zellen der Patientin ausgestattet. Damit konnte dann die geschädigte rechte Bronchie repariert werden. Die körpereigenen Zellen brachten den Körper dazu, zu glauben, dass es sich beim Transplantat um keinen fremden Teil handelte. Damit konnte auch die Abstoßungsreaktion verhindert werden.
Der Patientin wurden zwei Arten von Zellen entnommen. Zellen, die ihre Luftröhre ausgekleidet hatten und Stammzellen aus dem Knochenmark, die dazu gebracht werden konnten, sich in die Zellen zu verwandeln, die normalerweise das Organ umschließen. Nach vier Tagen Wachstum in einem speziellen Bioreaktor konnte die Transplantation vorgenommen werden. Macchiarini führte die Operation im Juni durch. Er hatte nach eigenen Angaben ziemlich große Angst, denn bisher wurden derartige Eingriffe nur an Schweinen durchgeführt. Die Operation erwies sich als großer Erfolg. Nach nur vier Tagen war die neue Luftröhre kaum mehr von den benachbarten normalen Atemwegen zu unterscheiden. Nach einem Monat ergab die Biopsie, dass das Transplantat eine eigene Blutversorgung ausgebildet hatte. Nachdem sich bisher keine Anzeichen einer Abstoßung gezeigt haben, ist der Mediziner sehr zuversichtlich, dass sie auch in Zukunft ausbleiben werden. Heute führt Claudia Castillo laut BBC wieder ein normales Leben.

Jährlich werden in Deutschland knapp 40.000 Diabetes bedingte Amputationen vorgenommen – nur die Hälfte ist jedoch wirklich notwendig”, meint Wolfram Wenz, leitender Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. “In einigen Fällen wird bereits nach einem Jahr bei Diabetespatienten ein Fuß amputiert, obwohl mit etwas Geduld und Einsatz dieser durchaus zu retten wäre”, beklagt der Spezialist für rekonstruktive Fußchirurgie. Den Grund dafür sieht er darin, dass es zu wenig Spezialärzte für das Thema diabetisches Fußsyndrom in Deutschland gibt. “Oftmals kümmern sich in den Kliniken Internisten um Diabetiker, die nicht immer das absolute Fachwissen um die Komplexität der Thematik haben”, meint Wenz. Ein ähnliches Bild zeichnet auch Eckhard Müller, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft diabetischer Fuß: “Einige Ärzte sind einfach zu ungeduldig und können den Heilungsprozess nicht abwarten. Das ist ein ernsthaftes Problem.”

Neuartige Operationsmethode rettet zahlreiche Füße vor der Amputation (Foto: Uni Heidelberg)
In einer Erhebung konnte Wenz nachweisen, dass circa 36 Prozent der Diabetiker nach der ersten Amputation binnen eines Jahres versterben und rund die Hälfte innerhalb der nächsten drei Jahre. Nach fünf Jahren lebt nicht einmal mehr jeder dritte Amputationspatient. “Der Grund dafür dürfte sein, dass eine Amputation für die Betroffenen der Anfang vom Ende ist und sie sich innerlich aufgeben”, sagt Wenz. Dazu komme, dass nach einer Fuß- oder Beinamputation das verbleibende Bein viel stärker belastet wird. Dadurch würde bei rund 50 Prozent der Beinamputierten binnen der nächsten vier Jahre auch das zweite abgenommen werden. “Durch die Amputationen sind die Patienten nicht mehr in der Lage, alleine für sich zu sorgen und landen in der Vielzahl in Pflegeheimen”, führt Wenz aus. “Da kann doch kaum noch von einer Erleichterung für die Patienten gesprochen werden.”
Wenz plädiert dafür, statt auf Amputationen auf vorbeugende Maßnahmen und Gliedmaßen erhaltende Operationen zu setzen. Dazu gehört auch eine genaue Beobachtung des eigenen Körpers. “Das Problem bei Diabetikern ist, dass sie oftmals gar nicht mitbekommen, dass sie eine Wunde haben”, sagt Michael Stumvoll, Experte für Diabetes an der Universität Leipzig. Denn neben einem Verschluss der Gefäße kommt es zudem zu einer Nervenerkrankung, wodurch die Patienten kein Gefühl mehr in Fuß oder Bein haben. “Dann reicht schon ein nicht bemerktes Taschentuch im Schuh aus, dass sich eine Blase unter dem Fuß bildet und diese kann sich bei Nichtbehandlung entzünden”, so Stummvoll. Auch Müller appelliert an die Patienten. Diese müssten anfangen zu verstehen, dass sie auch mit kleinsten Verletzungen zum Arzt gehen sollten. “Aus Bagatellen kann sich bei Diabetikern ganz schnell eine große Entzündung entwickeln”, so Müller.
Wenz und sein Team konnten in den vergangenen Monaten bei einer Vielzahl von Patienten Füße retten, die von anderen Ärzte amputiert werden sollten. “Wir trauen uns vielleicht mehr zu als andere Kollegen. Eine Fußoperation ist für mich, wie in mein Wohnzimmer zu gehen”, erklärt Wenz selbstbewusst. Bei ihrer Methode entfernen die Heidelberger Ärzte nicht den ganzen Fuß, sondern nur den entzündeten Knochen und lassen Nervenbahnen im Inneren des Fußes stehen. “Dann wird der Knochen durch Teile der eigenen Beckenschaufel ersetzt und durch Schrauben fixiert”, erläutert Wenz.
Hoffnung darauf, dass es erst gar nicht zu Entzündungen kommt, macht ein britisches Forschungsergebnis. Wissenschaftler der Universität Bristol fanden ein Protein, das dafür verantwortlich gemacht wird, dass der Wundverschluss langsamer vorangeht. Sie hoffen, daraus in einigen Jahren ein wirksames Medikament entwickeln zu können.
Forschern der Medizinischen Universität Graz und der Universität München ist ein entscheidender Schritt beim Verständnis der Wucherung von Tumorzellen gelungen. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Krebsgeschwüre erst in einem fortgeschrittenen Stadium beginnen Metastasen zu bilden. Dem Team um den Humangenetiker Jochen Geigl ist es nun aber gelungen nachzuweisen, dass dies bereits viel früher geschieht. “Bereits in einer Phase, in der ein Pathologe den Tumor noch als ungefährlich einschätzen würde, wandern bereits Zellen vom Ersttumor in andere Körperbereiche”.
Doch beginnen sie dort nicht sofort ungebremst zu wuchern. “Die meisten Zellen schlafen ein Leben lang, nur wenige wuchern und befallen dann wiederum andere Zellen”, sagt Geigl. Warum einige Metastasen sich vervielfältigen und andere nicht, ist bis heute ungeklärt. Geigl hat dazu zwei Theorien: “Entweder sendet der Ersttumor Signale zum Wachstum aus oder die Botenstoffe kommen aus der Umgebung der Tochter-Tumorzellen.” Ziel der weiteren Forschungsarbeiten soll es nun sein, herauszufinden, welche der beiden Varianten sich als die richtige herausstellt.
Die Forscher fanden zudem heraus, dass die Tochtergeschwülste zwar theoretisch in den ganzen Körper wandern könnten, sich jedoch vor allem im Knochenmark und in der Lunge ansiedeln. “Es könnte sein, dass es dort Rezeptoren gibt, die das Andocken der Krebszellen erleichtern”, sagt Geigl. Wenn sich dies bestätigen würde, wäre eine gezielte Behandlung dieser Regionen möglich. “Wir sind mit unseren Ergebnissen dem Verständnis, wie sich Krebs ausbreitet, ganz sicher einen großen Schritt näher gekommen”, meint Geigl. Er gibt aber zu bedenken, dass sich die im Mausversuch gefundenen Ergebnisse erst noch beim Menschen bestätigen müssen.
Die Hoffnung der Wissenschaftler ist, ein Medikament zu entwickeln, dass die Metastasen auf Dauer schlafen lässt, so dass diese keine anderen Organe schädigen können. “Es scheint nach diesen Ergebnissen aussichtslos zu sein, verhindern zu wollen, dass sich überhaupt erst Metastasen bilden”, erläutert Geigl. Denn dafür müssten Tumore in einem so frühen Zeitpunkt entdeckt werden, zu dem sie noch keine krankhaften Zellen abgegeben haben. Aber dies hält der Krebsexperte für derzeit fast ausgeschlossen. Doch durch ein Verständnis dafür, warum einige Metastasen mutieren und andere nicht, sei die Tür zu einem Gegenmittel weit geöffnet.

An der Kontrolle des Körpergewichts sind zahlreiche komplexe Prozesse beteiligt. Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston haben nun ein weiteres Teil des Regulierungs-Puzzles entschlüsselt. Sie konnten zeigen, dass der Neurotransmitter GABA eine wichtige Rolle dabei spielt, das Energiegleichgewicht des Körpers zu kontrollieren. GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist einer der Botenstoffe, die eine zentrale Rolle bei der Verständigung der Neuronen im Gehirn einnehmen.
Die Versuche zeigten auch, dass GABA eine wichtige Rolle für die AgRP-Neuronen spielt. AgRP-Neuronen stellen als Reaktion auf den appetitstimulierenden Botenstoff Ghrelin die Neuropeptide AgRP und NPY her. Diese beiden Neuropeptide regulieren unter anderem das Körpergewicht. Die AgRP-Neuronen stellen normalerweise aber auch GABA her. Dass der Botenstoff GABA sich auch auf das Gewicht auswirken kann, war bisher unbekannt. Die fehlende GABA-Produktion der AgRP-Neuronen führte bei den Mäusen dazu, dass sie auf den Botenstoff Ghrelin keine Reaktion mehr zeigten. Zudem stieg ihr Energieverbrauch an und sie nahmen trotz kalorienreicher Nahrungsaufnahme nicht zu.
Laut den Forschern übermitteln Botenstoffe wie Ghrelin oder Leptin zusammen mit dem aktuellen Gehalt an Glukose und Fettsäuren im Blut dem Gehirn, wie es um den körpereigenen Energiehaushalt steht. Zusammen mit anderen Signalen löst dies in Teilen des Gehirns die Freisetzung von anderen Botenstoffen aus, welche schließlich die Nahrungsaufnahme und den Energieverbrauch regulieren.
Da GABA eine Schlüsselfunktion bei dieser Regulation zu spielen scheint, hoffen die Forscher, dass sie die neue Erkenntnis nutzen können, um appetithemmende Medikament zu entwickeln.
Die Babys – vier Jungen und drei Mädchen – seien in Brutkästen gelegt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur MENA am Samstag unter Berufung auf das Krankenhaus. Die Mutter der Siebenlinge habe in der Mitte des achten Schwangerschaftsmonats entbunden. Sie sei auf natürliche Weise schwanger geworden. Dr. Ahmad Sallam, der das medizinische Betreuungsteam leitete, sprach darum von einem “Wunder”.