Das fritieren von Sachen ohne Friteuse ist machbar. Man braucht dazu ledeglich einen Topf mit Öl gefüllt, welches man auf zum fritieren geeignete Temperatur bringt. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da sich bei über 175 °C gesundheitsschädliches Acrylamid bilden kann. Die geeigenete Temperatur kann man mit einem leichten Trick überprüfen. Man nimmt einen Holzlöffel und versetzt den Stiel des Löffels senktrecht in das Öl. Bilden sich rund um den Stiel blässchen, hat das Öl optimale für das fritieren Temperatur. Bei diesem Test ist vorsicht geboten: Sollte das Frittiergut zu viel Wasser beinhalten, kann das Öl Spritzen und somit verbrennungen verursachen.

Kohl darf nicht zu lange gekocht werden. Denn sonst können wertvolle Nährstoffe verloren gehen. Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl oder Rosenkohl sollten daher nur kurz in wenig Wasser gegart werden. Eine gute Alternative sei es, den Kohl schonend in Wassersampf zu garen. Auch beim kurzen Anbraten bleiben die Inhaltsstoffe erhalten.

Bei Nudeln aus der Packung braucht nicht unbedingt Öl ins Kochwasser gegeben zu werden. Damit die Nudeln nicht aneinander kleben, reicht es aus, sie nach dem Kochen mit kaltem Wasser abzuspülen und dann kurz noch mal in die heiße Flüssigkeit zu geben. Wer will, könne dann noch nachträglich einen Tropfen Öl oder etwas Butter in das Wasser tun.
Mehr als ein zwei Tropfen Öl sollten jedoch nicht verwendet werden. Sind die Nudeln fettbenetzt, können sie Soße nicht mehr annehmen. Bei selbstgemachten Nudeln müssen dagegen immer zwei bis drei Tropfen Öl ins Kochwasser, sonst kleben sie aneinander.

Für den Boden:
- 200 g Dinkelmehl 1050
- 1 Ei
- Salz
- 100g Butter
- 1 Pise Zucker
Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten, rund 30 Minuten ruhen lassen, dann weiterverarbeiten.
Für die Füllung:
- 500 g gekochte Kartoffeln, miehlige Sorte
- 1 Ei
- 1 Zwiebel gewürfelt und in etwas Öl angeschwitzt
- 150 bis 180 g Sauerrahm oder Schmand (je nach Bedarf)
- Salz und weißer Pfeffer
- Koriandersamen, Kümmel oder frischer Majoran nach Belieben
Zubereitung:
Teig ausrollen und auf geeignetem Backblech auslegen, Rand hochziehen. Kartofeln durch Presse drücken, in einen Mixer geben, mit Salz und weißen Pfeffer würzen. Alles fein pürieren und in die Kuchenform füllen. Dann nach Wunsch mit Kümmel bestreuen. Bei 170 Grad rund 35 Minuten goldgelb backen.

Zutaten für vier Personen:
- 1 kg gelbfleischiger Kürbis
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 60 g Butter
- 1/4 Liter Fleischbrühe
- Salz
- Schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer
- 1/2 TL gemahlener Piment
- 1/4 trockener Weißwein
- 200 g Butterkäse-Schmelzkäse
- 1 EL hauchdünn geschnittener frischer Ingwer
- 3 Scheiben Toastbrot in Würfel geschnitten.
Vom Kürbis die harte Schale abschneiden und die Samen entfernen, grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Zuerst die Zwiebel in Butter anschwitzen. Dann Knoblauch zugeben. Er darf keine Farbe annehmen, sondt wird er bitter. Die Kürbiswürfel zugeben und 5 bis 10 Minuten dünsten. Mit der Fleischbrühe auffüllen und 15 Minuten köcheln lassen. Den Weißwein zugeben. Dann passieren oder mit dem Mixstab pürieren. Den Schmelzkäse zugeben und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Mit wenig Salz würzen, viel frisch gemahlenen Pfeffer, Piment und eine Prise Cayennenpfeffer zugeben. Den Ingwer untermischen, die Toastbrotwürfel in Butter anrösten und über die Suppe geben. Heiß servieren. Zubereitungszeit: 30 Minuten.

Rezept für vier Personen:
- Zwei Bund Möhren
- 1 Gemüsezwiebel
- 5 bis 6 Stengel Koriandergrün
- 1 Prise englisches Currypulver
- weißer Pfeffer und Salz aus der Mühle
- etwas Olivenöl
- 80 ml Sahne
- 1 TL Stärkemehl
Zubereitung:
Möhren waschen, schaben oder fein schälen und in dünne Scheiben schneiden. Korianderkraut vom Stiel abzupfen, Stiele fein schneiden. Zwiebel würfeln und in Olivenöl mit den Möhrenscheiben und den Korianderstielen langsam anschwitzen und Saft ziehen lassen. Mit 250 Milliliter Gemüsebrühe oder Wasser auffüllen, rund 10 Minuten köcheln lassen, bis die Möhren aber noch bissfest sind. Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und unter die köchelnden Möhren rühren. Gut umrühren, die Sahne dazugeben, nochmals aufkochen lassen udn schließlich die fein geschnittenen Korianderblätter hinein geben. Dann das Ganze etwas ziehen lassen, fertig.
Eignet sich hervorragend zum Füllen von Pfannkuchen, Flädle als Beilage für Geflügel und zu Kartoffelgerichten.

Aus Zwetschgen können leicht leckere Marmeladen gekocht werden. Auf ein Kilo Früchte komme ein Kilo Gelierzucker. Die Zwetschgenstückchen müssen etwa vier Minuten kochen. Wer Marmelade ohne Fruchtstücke vorzieht, könne das Mus pürieren. Walnüsse verleihen der Zwetschgenmarmelade eine besondere Note. Etwa 80 Gramm gehackte Nüsse werden dazu in einer Pfanne mit Zucker angeröstet. Die karamelisierten Nusstückhen werden anschließend unter das gekochte Zwetschgenmus gegeben.

Zu viel geerntetes oder gesammeltes Beerenobst lässt sich einfrieren, um es später zu verwenden. Tiefgekühlt bleiben Form und Geschmack der weichen Früchte am besten erhalten. Sollen Brombeeren oder Heidelbeeren später beispielsweise als Kuchenbelag verwendet werden, können die einzelnen Früchte auf einem Tablett vorgefroren werden.

Zutaten:
1/2 rote Paprikaschote
1/2 Gemüsezwiebel
3-4 Scheiben Zucchinis
1/4 Fenchel
2 Röschen Blumenkohl
Kirschtomaten soviel Sie wollen
1 Rosmarinzweig
etwas Thymian, Dost, Oregano.
60-80 Gramm Fisch oder Garnelen
Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle.
Zubereitung:
Das Gemüse wird in reichlich Olivenöl bissfest gebraten. Würzen, auf einen Teller legen und warm halten.
Im restlichen Bratöl die Kräuter zusammen mit dem Fisch kross braten. Anschließend alles dekorativ anrichten.
Tipp:
Die gebratenen Kräuter sollten unbedingt mitgegessen werden. Wer mag, kann noch frische Kräuter wie Basilikum zusammen mit etwas Olivenöl darüber geben.
