10-Jähriges Mädchen mit Brustkrebs infiziert – Video –

Ξ December 25th, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Ausland, Gesundheit, Kinder, Medizin, Videos |

 

Bauarbeiter der 40er-Jahre sind besonders in Asbest-Gefahr

Ξ July 22nd, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Gesundheit, Job, Menschen |

Bauarbeiter, die in den 40er Jahren geboren wurden und dann mindestens zehn Jahre während ihrer Arbeit mit Staublunge in Kontakt gekommen sind, sind besonders gefährdet, in einem Alter von etwa 70 Jahren, an einem  Mesotheliom zu erkranken. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) aufmerksam unter Berufung auf die Ergebnisse einer Untersuchung in England (siehe British Journal of Cancer (2009), Band 100, Seite 1175–1183 ), an der über 600 Mesotheliom-Patienten und 1400 Gesunde teilgenommen haben. „Ein Mesotheliom ist eine Form von Lungenkrebs, die das die Lungen umgebende Brustfell befällt und in den meisten Fällen durch das Einatmen von Asbeststaub oder von Glasfasern und durch Auswirkungen des Rauchens hervorgerufen wird“, erläutert Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP und Leiter der Lungenfachklinik Kloster Grafschaft im sauerländischen Schmallenberg. „.Heutzutage stellt Asbest längst keine aktuelle Bedrohung mehr da, weil wir jetzt über die Gesundheitsrisiken, die von eingeatmeten Asbestfasern ausgehen, Bescheid wissen, und zum Beispiel bei Renovierungsarbeiten arbeitssichere Vorkehrungen treffen. Diese Studie in England zeigt aber unter anderem auf, welche Berufe aufgrund der während der 60er und 70er Jahre weit verbreiteten Asbestarbeiten mit einem besonders hohen Risiko für die Erkrankung an einem Mesotheliom verbunden sind.“

Besonders gefährdete Berufsgruppen
Wie die britische Studie ergeben hat, haben insbesondere Zimmermänner der 40er Jahrgänge ein stark erhöhtes Risiko, während ihrer Lebenszeit an einem Mesotheliom zu erkranken, gefolgt von Berufsgruppen wie Klempner, Elektriker und Maler. „Wenn die Betroffenen noch bevor sie 30 Jahre alt wurden, dem Asbeststaub ausgesetzt waren, ist das Risiko besonders hoch“, berichtet Köhler. „Das ist darauf zurückzuführen, dass die ersten Asbestschutzmaßnahmen erst im Laufe der 70er Jahren entwickelt wurden, so dass die größte Exposition in den 60er und 70er Jahren stattgefunden haben dürfte. Damals wurden die sehr populären Asbest-Dämmstoffe zu Renovierungszwecken vor allem von Zimmermännern aufgeschnitten oder aufgerissen. Da sich die anderen, genannten Berufsgruppen oft gleichzeitig auf der Baustelle befanden, waren auch diese oft dem Asbeststaub ausgesetzt und sind daher ebenfalls betroffen. Theoretisch möglich ist auch, dass die Arbeiter die Stäube in ihrer Arbeitskleidung mit nach Hause transportiert. Das würde dann bedeuten, dass ihre damaligen Mitbewohner ein zweifach erhöhtes Mesotheliomrisiko haben. Zumindest wurde dies in der Studie so ermittelt.“

Vorsichtshalber den Lungenarzt auf mögliche Exposition hinweisen
Für Menschen, die davon ausgehen müssen, dass sie in den 60er und 70er Jahren Asbeststaub ausgesetzt waren, ist es ratsam, einen Lungenfacharzt auf diesen Verdacht hinzuweisen und ihn zu befragen, ob wirklich ein erhöhtes Risiko besteht. „Tatsächlich geht nur von eingeatmeten Asbestfasern ein Risiko aus, das allerdings auch von der jeweiligen, gesamten Expositionsdauer und Asbestmenge über die Jahre abhängt“, erklärt Köhler. „Meist setzen sich Asbestpartikel je nach Raumgröße nach etwa 5-10 Minuten aus der Luft auf den Boden ab, von wo aus sie nicht mehr eingeatmet werden – es sei denn, sie werden wieder aufgewirbelt, wie zum Beispiel durch Sägen oder Schleifen. Insofern hängt das Risiko immer auch von den jeweils getätigten Bauarbeiten ab. Der britischen Untersuchung zufolge haben zum Beispiel Anwohner von Asbest belasteten Baustellen oder Asbestfabriken kein erhöhtes Krebsrisiko. Trotzdem ist es wichtig, einen bestehenden Verdacht auf eine Asbestexposition beim Arztbesuch anzusprechen, und wenn tatsächlich ein erhöhtes Risiko bestehen sollte, sich dann auch lungenfachärztlich untersuchen zu lassen. Denn je früher ein Mesotheliom diagnostiziert und therapiert wird, umso besser sind die Überlebenschancen für den Patienten.“

 

Aloe Vera statt Zahnpasta

Ξ July 20th, 2009 | → Ein Kommentar | ∇ Alltägliches, Forschung, Gesundheit, Medizin, Pflanzen / Garten |

Die Heilpflanze Aloe Vera kann in Sachen Bakterienabwehr mit herkömmlichen Zahnpasten mithalten. Das behaupten Wissenschaftler der Universität Yenepoya der indischen Stadt Mangalore in “General Dentistry”, einer Fachzeitschrift für Zahnmediziner der USA und Kanada. Im Vergleich ihrer Kariesbakterien abtötenden Wirkung mit zwei der meist gekauftesten Zahnpasten zeigte sich ein für Zahnreinigung bestimmtes Gel mit Extrakten aus Aloe-Vera als ebenbürtig.

Das Extrakt von Aloe Vera enthält Anthracen, ein Wirkstoff der in zahlreichen Heil- und Schmerzmitteln Verwendung findet, da er als Entzündungshemmer gilt. Für Menschen, die überempfindliche Zähne oder Zahnfleisch besitzen, sei laut den indischen Forschern ein Gel der auch als “Wüstenlilie” benannten Pflanze nützlich, da es milder als bestimmte Inhaltsstoffe der Zahnpasta sei. “Glücklicherweise haben Menschen mit überempfindlichen Zähnen oder Zahnfleisch mehrere Alternativen zu Zahnpasten. Aloe Vera ist eine davon”, so Eric Shapria, Sprecher der Academy of General Dentistry. Vor einer Anwendung eines entsprechenden Mittels habe jedoch unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt zu erfolgen.

Die in mehreren Bereichen als natürliches Heilmittel angewandte Aloe-Vera-Pflanze hat in den letzten Jahren auch Eingang in alternative Produkte zur Zahnhygiene gefunden. Dennoch warnen die Studienautoren um den Zahnmediziner Dilip George, dass nicht alle im Umlauf befindlichen Mittel zur Anwendung geeignet seien. “Nur Gel, das aus der Mitte der Pflanze gewonnen wird, erfüllt diese Aufgaben, zudem darf es in der Herstellung nicht übermäßig erhitzt oder gefiltert werden, da dabei Enzyme und Polysaccharide zerstört werden”, so die indischen Forscher.

 

Vegetariar-Donnerstag in Genf – Video

Ξ July 9th, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Ausland, Essen/Trinken, Gesundheit, Videos |

Gent will einen fleischlosen Tag einführen. In den Kantinen der Stadtverwaltung und in den Schulen soll jeden Donnerstasg nur noch Vegetarisches auf den Teller kommen. Frisch gedruckte Stadtpläne vermerken die über 90 vegetarischen Restaurants der Stadt.

 

Parasiten – die wahren Sieger der Evolution – Video

Ξ July 1st, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Forschung, Gesundheit, Körper, Videos |

 

Naturheilmittel gegen Rückenschmerzen

Ξ June 30th, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Gesundheit, Körper, Tipps / Hilfreiches / Wissen |

Viele Menschen 30 aufwätrts leiden unter Rückenschmerzen. Doch es müssen nicht immer die Medikamente sein, um die Schmerzen zu lindern oder gar weg zu schaffen. Gesünder ist es, auf die Naturheilmittel oder alternative Methoden zu wehseln.

Massage

Manchem ist schon mit einer Rückenmassage geholfen. Eine Massage tut nicht nur gut, sondern lockert die Muskeln, was die Schmerzen lindern kann.

Gras

Bei einer entzündung sind die Weiße Weide oder Teufelskralle empfehlenswert. Diese Gräder hemmen nähmlich die Entzündung. Wer eine Muskelverspannung hat und keine Massage in Anspruch nehmen möchte, dem helfen Johanneskraut und Lavendel.

Akupunktur

Mit Hilfe der Akupumktur schaffen manche Menschen, die Schmerzen los zu werden. Jedoch funktioniert diese Methode nicht bei allen.

 

Erste-Hilfe-Motivation durch Fernsehserien

Ξ February 3rd, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Gesundheit, Menschen |

Das Verfolgen von Ärzte-Serien im Fernsehen wie “Casualty” oder “Emergency Room” gibt den Menschen genug Selbstvertrauen, im wahren Leben Erste Hilfe zu leisten. Eine Befragung von fast 2.000 Personen hat ergeben, dass einer von fünf Teilnehmern eine Wiederbelebung versuchen würde. Die Umfrage ergab aber auch, dass 77 Prozent keine Ahnung hatten, wie etwa eine Kardiopulmonale Reanimation funktioniert.

 

Isobel Sternfeld, Sprecherin der St John Ambulance erklärte, dass man keine Angst haben solle, eine CPR zu versuchen, auch wenn man dies vorher nur im Fernsehen gesehen habe. In Bereichen wie CPR sei es nicht möglich, die Situation für den Patienten zu verschlimmern. “Wenn jemand nicht atmet, atmet er nicht. Tut man nichts, atmet er noch immer nicht. Tut man etwas, gibt man diesem Menschen wenigstens eine Chance.”

Allein in Großbritannien sind jährlich eine Viertelmillion Menschen in Verkehrsunfälle verwickelt. Ihre Prognose kann dadurch mitbestimmt werden, wer als erster am Unfallort eintrifft. 4.000 Menschen sterben zu Hause bei Unfällen. 2,7 Millionen lassen sich in einer Notaufnahme behandeln. Die anlässlich der First Aid Awareness Week für die St John Ambulance, die St Andrew’s Ambulance Association und das britische Roten Kreuz durchgeführte Befragung ergab auch, dass nur einer von vier Befragten sich sicher ist, dass er Maßnahmen zur Reanimation wirklich durchführen kann.

Männer sind sich ihrer Fähigkeiten sicherer. 30 Prozent würden eine Wiederbelebung versuchen. Bei den Frauen sind es nur 20 Prozent. Die meisten der Teilnehmer gaben jedoch an, dass sie nicht einmal in der Lage seien leichte Alltagsverletzungen zu behandeln. 60 Prozent waren sich nicht sicher, was bei Nasenbluten zu tun sei und 57 Prozent wussten nicht, was zu tun ist, wenn jemand in Ohnmacht fällt. Einer von drei Befragten hatte keine Ahnung wie er einem Kleinkind helfen soll, das zu ersticken droht. Andrew New von der St John Ambulance betonte laut BBC, dass Erste Hilfe einfach sei, wenn man nur wisse was zu tun sei.

 

Vitalitätsfunktionencheck per Schlüsselbund

Ξ February 2nd, 2009 | → Noch keine Kommentare | ∇ Forschung, Gesundheit, Körper, Technik |

Ein neuer Sensor zeigt Ersthelfern in wenigen Sekunden an, ob eine Wiederbelebung von Herzinfarkt- oder Unfallopfern sinnvoll ist oder nicht. Die Entwicklung des Instituts für Biomedizinische Technik am Karlsruher Institute of Technology ist so klein wie eine Nussschale und steht kurz vor Serienreife. “An den Hals angelegt, prüft das Gerät, ob Puls und Atmung noch funktionieren. Wenn mindestens einer dieser beiden Parameter fehlt, wird eine LED-Leuchte aktiviert”, sagt Projektkoordinator Marc Jäger. Hauptvorteil des Sensors gegenüber bisher erhältlichen Systemen ist laut Entwickler neben schneller Reaktionszeit und hoher Zuverlässigkeit auch sein geringer Preis.

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind in den Industrieländern die häufigste Todesursache und führen allein in Deutschland jährlich bei etwa 100.000 Menschen zum plötzlichen Herzstillstand. Ob die Betroffenen überleben, entscheidet in vielen Fällen die schnelle und korrekte Reaktion der Ersthelfer vor Ort. Dabei zählt jede Minute, denn zehn Minuten nach einem Kreislaufstillstand gibt es kaum mehr Überlebenschancen. Statistiken zeigen, dass sich nur jede siebte Person, die zufällig bei einem Notfall mit Herz-Kreislauf-Stillstand anwesend ist, die Reanimation zutraut. Da jedoch nur wenige Ersthelfer den Puls korrekt ertasten können, erfolgt die Reanimierung nur etwa bei jedem zehnten Herz-Kreislauf-Stillstand-Notfall korrekt.

Die Karlsruher Entwicklung soll das Erkennen des lebensbedrohenden Zustands schneller und sicherer machen. Der Helfer legt dazu dem Betroffenen den Sensor an den Hals. “Mehrere Halsregionen eignen sich dafür, bei Männern etwa die Stelle unterhalb des Adamsapfels”, erklärt Jäger. Der Sensor erfasst durch nicht-lineare Methoden gleichzeitig die Signale der kleinsten Hebungen und Senkungen, die das Atmen auslöst, sowie auch das Pulsieren der Adern. Zehn Sekunden später teilt ein optisches oder akustisches Signal dem Helfer mit, ob die Reanimation empfohlen wird oder nicht.

Die Zuverlässigkeit des Geräts, die derzeit bereits bei 90 Prozent liegt, soll noch weiter gesteigert werden, ehe es laut dem Karlsruher Entwickler in den nächsten Monaten Serienreife erlangt. Nach Abschluss auch klinischer Tests soll der Sensor in zwei Jahren am Markt erscheinen. “Die erste Zielgruppe sind Feuerwehrleute und Sanitäter. Doch auch Privatpersonen sollen das Gerät nutzen können”, so Jäger. Dafür entscheidend seien die niedrigen Kosten und die Handlichkeit. “Der Preis wird weniger als 20 Euro betragen. Das Gerät kann am Schlüsselbund getragen oder in den Verbandskasten integriert werden”, so Jäger abschließend.

 

Selbstverletzung bei Jugendlichen

Ξ November 6th, 2008 | → Noch keine Kommentare | ∇ Gesundheit, Jugendliche |

Verletzt sich ein junger Mensch absichtlich selbst, ist er seelisch stark belastet. Zugrunde liegt dann eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung.

Besonders oft komme es im Rahmen einer Borderline-Störung zu Selbstverletzungen, sagt Christian Fleischhaker von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin. Eltern, Lehrer und Freunde, denen solche Verhaltensweisen bei Jugendlichen auffallen, suchen am besten das Gespräch mit ihnen. Sie sollten außerdem einen Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychotherapeuten hinzuziehen.

“Die häufigste Form der Selbstverletzung ist das Zufügen von Schnittverletzungen mit scharfen Gegenständen wie Messern, Rasierklingen oder Glasscherben”, erklärt Fleischhaker. Bevorzugte Körperteile zum “Ritzen” oder “Schneiden” sind Arme, Beine, Brust und Bauch. Andere betroffene Jugendliche schlagen sich selbst oder verbrennen sich mit Zigaretten oder heißem Wasser. Manche kratzen sich, bis es blutet und verhindern die Wundheilung.

Weitere Hinweise auf eine Borderline-Störung sind heftige Wutausbrüche und starke Stimmungsschwankungen. “Betroffene leiden oft unter einem Gefühl der Leere und haben eine ausgeprägte Angst, verlassen zu werden”, sagt Fleischhaker, der Oberarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter an der Universität Freiburg ist. Das Suizidrisiko sei bei Jugendlichen mit dieser psychischen Erkrankung deutlich erhöht – Andeutungen einer Selbsttötung sollten daher immer ernst genommen werden.

Auch wenn die Borderline-Störung eine akute Bedrohung darstellen kann, ist sie gut behandelbar. Durch eine Psychotherapie lerne der Patient, ungünstige Verhaltensmuster zu kontrollieren und starke Gefühle selbstbestimmt zu beeinflussen, sagt Fleischhaker.

(c) Onmeda

 

Russisches Kosmonautenanzug heilt Gehbehinderte

Ξ October 31st, 2008 | → Noch keine Kommentare | ∇ Forschung, Gesundheit |

 

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